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"Keine Innovation ohne Patentanmeldung"

14.12.2004

Ein Informationsabend rund um das Thema Schutzrechte und Schutzrechtsstrategien fand am 13. Dezember für Unternehmen und Existenzgründer im Technologiepark Braunschweig statt. Gemeinsam mit der Braunschweig Zukunft GmbH veranstalteten die Erfinderzentrum Norddeutschland GmbH (EZN), Hannover, und die Heidrun Stubbe GmbH, Hasbergen, diesen Vortragsabend unter dem Titel „Mit Innovationen den Erfolg des Unternehmens sichern“. Vier Referenten boten den rund 30 interessierten Zuhörern geballtes Fachwissen.

Gastgeber des Informationsabends war die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH. „Die Wirtschaftsförderung steht für bessere Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Erfindungen spielen dabei eine zentrale Rolle, die es zu unterstützen gilt“, so Dr. Heinz-Joachim Weßel, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, der den Abend eröffnete. Veranstalter und Referenten sahen den Informationsabend als vollen Erfolg an. „Wir konnten den Teilnehmern vermitteln, dass es für Unternehmen wichtig ist, rechtzeitig an die Experten des EZN heranzutreten, wenn Patentanmeldungen geplant sind“, äußerte sich Peter Kuschel vom EZN. Auch Heidrun Stubbe war überzeugt, dass die interessierten Besucher viel an wichtigen Informationen mitnehmen konnten.

Peter Kuschel und Heidrun Stubbe gingen in ihren Vorträgen auf die Themen „Verwertungsorientierte Schutzrechtsstrategien“ und „Schutzrechte als Erfolgsfaktor für den Mittelstand“ ein. Ergänzend dazu gab es einen Erfahrungsbericht einer Existenzgründung auf der Grundlage eines gewerblichen Schutzrechtes seitens des Geschäftsführers Bernd Scheibner der Braunschweiger Firma Scheibner & Schäfer GbR, die das revolutionäre m.a.x.-Rahmen-Messsystem für motorisierte Zweiräder zum Unternehmensgegenstand hat. Vervollständigt wurde der Informationsabend mit dem Vortrag von Patentanwalt Thorsten Rehmann aus der Patentanwaltskanzlei Gramm, Lins & Partner GbR über gewerbliche Schutzrechte.

Erstmals stellten das EZN und die Heidrun Stubbe GmbH, beide INSTI-Partner für Niedersachsen, im Technologiepark Braunschweig die Leistungen, Fördermöglichkeiten und Antragsvoraussetzungen bei Patentanmeldungen dar. Das INSTI-Projekt steht für Innovationsstimulierung und wurde 1995 vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie ins Leben gerufen. Mittlerweile ist INSTI Deutschlands größtes Netzwerk für Erfindungen und Patentierungen und somit die Anlaufstelle zu allen Fragen von der Ideenfindung bis zur wirtschaftlichen Verwertung von Erfindungen.