Foto: Joachim Roth, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer Braunschweig Zukunft GmbH, begrüßt die rund 60 Teilnehmer zum 3. Braunschweiger Immobilienfrühstück
30.01.2007
Am 30. Januar fand im Nordbahnhof mit rund 60 Teilnehmern das dritte Braunschweiger Immobilienfrühstück statt. Die Wirtschaftsförderung Braunschweig Zukunft GmbH veranstaltet regelmäßig dieses Branchentreffen für Investoren und Immobilienfachleute.
Das Thema des diesjährigen Immobilienfrühstücks lautete „Public Private Partnership (PPP) in der Immobilienwirt-schaft und im professionellen Immobilienmanagement“. Vorträge von Dr. Rüdiger Scheller, Vorsitzender des Insti-tuts Public Private Partnership e.V. in Berlin, und Holger Hammel vom Institut für Gebäude- und Solartechnik der Technischen Universität Braunschweig mit anschließender Diskussion bildeten das Rahmenprogramm. „Wie am Beispiel unseres gemeinsam mit der Rollei GmbH initiierten Rollei-Zentrums für Existenzgründer an der Salzdahlumer Straße, bieten sich vielfältige Möglichkeiten, durch PPP nicht nur auf fachliche Kompetenz zurückzugreifen sondern auch einen sorgsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln zu pflegen“, begründete Joachim Roth, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer Braunschweig Zukunft GmbH, in seiner Begrüßung die Wahl des Schwerpunktes.
„Die Verfügbarkeit ausreichender und hochwertiger Flächen, nicht nur als Bauland, spielt eine wesentliche Rolle bei der Standortsuche von Unternehmen“, fügte Simone Schumacher hinzu, bei der Wirtschaftsförderung unter anderem für Gewerbeflächenvermittlung zuständig.
Bereits 2004 kamen Studenten der Universität Hamburg Harburg im Rahmen eines Studien- und Forschungsprojektes zu „Büromärkten in kleinen Großstädten“ unter der Leitung der anerkannten Immobilienexpertin Prof. Dr. Monika Dobberstein zu der Erkenntnis, dass Transparenz des Immobilienmarktes die Bereitschaft für Investitionen erhöhe. Die Ergebnisse dieser Studie nahm die Braunschweig Zukunft GmbH zum Anlass, das von den Studenten erstmals in Braunschweig zur Vorstellung ihrer Studie veranstaltete Immobilienfrühstück fest zu etablieren und fortan jährlich in eigener Regie mit wechselnden Partnern auszurichten.
„Transparenz auf dem Immobilienmarkt verringert das Risiko für Investoren und kommt dem Standort Braunschweig zu Gute“, ist Joachim Roth überzeugt. „Es ist Aufgabe der Wirtschaftsförderung, Flächenanbieter und Nachfrager sowie Investoren und Mieter zueinander zu bringen. Persönliche Kontakte und der direkte Austausch zwischen den Akteuren sind wichtige Bausteine, um etwas zu bewe-gen“, so der Wirtschaftsdezernent abschließend.