„Braunschweig hat in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung vollzogen. Auch können wir auf der diesjährigen Expo Real wieder hochinteressante Projekte vorstellen. Trotz des Erfolgs unserer Löwenstadt für sich ist die Präsentation gemeinsam mit der Metropolregion für uns sehr wichtig. Wenn man sich auf der Messe umschaut, wird deutlich: Im globalen Wettbewerb können wir nur gemeinsam bestehen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Hoffmann beim Standempfang der Stadt Braunschweig. Dieser fand auch in diesem Jahr wieder am zweiten Messetag statt. Die Expo Real ist die europäische Leitmesse für Gewerbeimmobilien in München. Zum zweiten Mal präsentierte sich Braunschweig unter dem Dach der Metropolregion Hannover Braunschweig Wolfsburg Göttingen GmbH. Immer wieder wird die Frage laut, ob sich der enorme Aufwand lohne. Wirtschaftsdezernent Joachim Roth meint dazu: „Man braucht einfach einen langen Atem. Das Hotelprojekt am Bürgerpark, über das in den kommenden Tagen im Rat abgestimmt wird, haben wir vor einigen Jahren auf der Expo Real angestoßen. Wir haben immer wieder Gespräche geführt mit Investoren und Betreibern, die wir aber eben in München innerhalb von drei Tagen alle erreichen können.“ Besonderes Augenmerk lenkte die Braunschweiger Präsentation auf den Umbau des ehemaligen Fernmeldeamts am Kattreppeln sowie auf die Stadtteil-Entwicklungsmaßnahme „BraWo Park“ auf dem ehemaligen Postareal am Hauptbahnhof. In diesem Jahr ist aus städtischer Sicht insbesondere ein Gespräch zum Projekt ehemaliges Eisenbahnausbesserungswerk hervorzuheben. Das Gelände gehört der aurelis GmbH. Nach einem Gespräch mit deren Vertretern ist nun klar, dass aurelis die Erschließungsmaßnahmen zur weiteren Vermarktung der Flächen zeitnah durchführen und es damit an der Borsigstraße vorangehen wird. Auch die anderen Kooperationspartner der Stadt sind mit dem Verlauf der Messe zufrieden. "Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr das Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere auf der ExpoReal vorstellen konnten“, zieht Julius von Ingelheim, Geschäftsführer der projekt Region Braunschweig GmbH, Bilanz. „Der Fund der Speere fasziniert seit den neunziger Jahren Jung und Alt, Fachleute und Laien. Ab dem Frühjahr 2013 werden die über 300. 000 Jahre alten Speere am originalen Fundort, im neu gebauten Forschungs- und Erlebniszentrum ihre spannende Geschichte erzählen. Die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH förderte das Vorhaben bereits in der Konzeptphase und wird sich auch in der Betreibergesellschaft engagieren. Auch in München konnten sich viele Messebesucher für das Projekt Schöninger Speere begeistern." Zum Abschluss gaben die Kooperationspartner der Stadt ein klares Statement ab: Der gemeinsame Auftritt war rundum gelungen und sollte im kommenden Jahr fortgesetzt werden.