(Bild v. l.: Wirtschaftsdezernent Joachim Roth, André vor dem Berge, Michael Terme und Florence Hahn)
Mit André vor dem Berge und Michael Terme haben nun die ersten Azubis im Ausbildungsverbund erfolgreich ihre Berufsausbildung abgeschlossen.
Wirtschaftsdezernent Roth gratulierte beiden Azubis, die ihre Ausbildung ein halbes Jahr früher als vorgesehen beenden konnten und mit sehr guten Prüfungsleistungen glänzten. „Ich danke allen beteiligten Firmen des Technologieparks, die zum wunderbaren Gelingen dieser neuartigen Ausbildungsform beigetragen habe“, so Roth.
Ein Ausbildungsverbund, bei dem mehrere Unternehmen gemeinsam Nachwuchskräfte ausbilden, ist nach wie vor in Deutschland eine Rarität.
Florence Hahn, die Verwaltungsleiterin des Technologieparks, ist sowohl Ausbilderin als auch Koordinatorin zwischen den einzelnen Ausbildungs-Unternehmen und dem ABV e. V.. Auch ihr Resümee des ersten Abschnitts ist positiv: „Die Entscheidung, diesen Ausbildungsverbund ins Leben zu rufen, war richtig. Die Abwicklung sowohl mit den Firmen im Technologiepark wie mit dem ABV läuft sehr gut. Ein sehr erfreulicher Nebeneffekt des Ausbildungsverbundes ist die Eigendynamik des Projekts. Der engere Kontakt der Firmen untereinander führte dazu, dass sich zwei weitere Unternehmen im Technologiepark entschlossen haben, auch 2010 einen Ausbildungsplatz anzubieten.“
So können auch die beiden Hauptakteure nur Positives über ihre Ausbildung berichten:
André vor dem Berge: „Für mich war es ein Glücksfall im Ausbildungsverbund Technologiepark einen Ausbildungsplatz erhalten zu haben. Ich möchte das gewonnene halbe Jahr nutzen, um mit „Work & Travel“ Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Mitte Februar geht es nach Bali, bevor ich im Herbst ein Studium beginne.“
Auch Michael Therme weiß die Vorzüge einer guten Ausbildung zu schätzen: „Nicht nur, dass ich während meiner Ausbildung bei der Firma GWJ Technology GmbH sehr viel gelernt habe, ich konnte mit meinen Vorkenntnissen auf dem Gebiet der Softwareentwicklung von Beginn an auch kleinere Projekte eigenständig bearbeiten. Das Größte ist aber, dass ich gleich nach meinem beruflichen Abschluss eine Festanstellung bei GWJ als Softwareentwickler erhalten habe. GWJ hat bereits einen neuen Azubi.“
Laut Frau Hahn ist es auf diese Weise auch jungen Unternehmen möglich, Fachkräfte auszubilden, denn der Zeitaufwand und die organisatorischen Aufgaben sind auf mehrere Schultern verteilt: „Ich kann dieses System ähnlich gelagerten Zentren wie unserem Technologiepark nur weiterempfehlen.“