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Forschung und Wirtschaft gehen Hand in Hand

Forschung und Wirtschaft gehen Hand in Hand

Foto v.l.: Joachim Roth, Professor Müfit Bahadir

Um den Wissens- und Technologietransfer zum Wohl der regionalen Wirtschaft anzukurbeln, wollen die Braunschweig Zukunft GmbH und die Technische Universität Braunschweig zukünftig noch enger zusammenarbeiten. Besonders in den Bereichen Existenzgründung und Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sollen Synergieeffekte durch gemeinsames Vorgehen erzielt werden.
Dazu fand am 18. Juni 2009, um 18:30h in der Aula des Hauses der Wissenschaft, Pockelsstraße 11 in Braunschweig eine Auftaktveranstaltung statt, die den Geist der Transferabende aufgreift, die im Jahr der Wissenschaft 2007 stattgefunden haben.
Als Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH begrüßte Joachim Roth und Prof. M. Bahadir als Vizepräsident für Internationale Beziehungen und Technologietransfer der TU Braunschweig.
Joachim Roth betonte: „Das Ziel der städtischen Wirtschaftsförderung und der Technischen Universität ist es, gemeinsam eine Plattform zu schaffen, auf der Ideen und Forschungsergebnisse für die Wirtschaft verfügbar gemacht werden. Mit dem 1. Technologieforum ist ein sehr guter Start für den dazu notwendigen Dialog gelungen.“

Auch Alexander Schmidt, Bereichsleiter Softwareentwicklung bei der LINEAS Informationstechnik GmbH griff diesen Gedanken in seinem Einführungsvortrag „Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie als Innovationsmotor“ auf.

Professor Bahadir verwies insbesondere auf die Beziehung zwischen Forschung und mittelständischen Unternehmen: „Aus unserer Erfahrung wird das Instrument des Technologietransfers von kleinen und mittelständischen Firmen leider noch viel zu wenig genutzt, um die Innovationskraft des Unternehmens zu stärken. Ein Ziel dieser Veranstaltung ist es deshalb, kleinen und mittel-ständischen Unternehmen den Technologietransfer näher zu bringen.“
Als Schritt von der Theorie in die Praxis des Technologietransfers stellten sich abschließend fünf Wissen-schaftler mit ihren Projekten vor und erklärten, wie diese in der Wirtschaft nutzbar sind:
1. Mikro-Consortium – Entwicklung einer mikroverfah-renstechnischen Multi-Purpose-Anlage (Stefanie Arndt)
2. SmallCAN – Integrierte Gebäudeautomatisierung durch einheitliches Low-Power, Low-Cost, Open Source Bussystem (Dr. Harald Schrom)
3. NanoBrand - Hochleistungsbrandbeschichtungen unter Verwendung von Nanopartikeln (Dirk Hollmann)
4. Titan Zerspanung (Frau Laukart)
5. Ölmultisensor - Zustandsüberwachung mobiler Maschinen (Prof. Dr. Harms)
Im Anschluss an den offiziellen Teil stiegen viele der rund 50 Besucher in einen direkten Austausch mit den Wissenschaftlern ein.